Voller Vorfreude auf drei schulfreie Tage, viele gemeinsame Stunden und besonders den Besuch im Kletterwald machten wir Siebtklässler uns auf den Weg nach Regensburg. Leider erhielt die Stimmung einen kleinen Dämpfer, als es auf der Autobahn wie aus Eimern schüttete und das Thermometer lediglich acht Grad anzeigte. An der Jugendherberge angelangt war es dann aber trocken und das Programm konnte wie geplant beginnen.

Zur Erkundung der Stadt erhielten wir im Rahmen einer ,, Forschertour " einige Fragebögen und mussten, um diese zu bearbeiten, etliche Informationen zu Plätzen, Straßen und Gebäuden herausfinden. In kleineren Gruppen war das zwar eine ziemliche Lauferei, aber man bekam gleich einen Eindruck von der tollen Altstadt. Zwischendrin trafen wir uns alle zu einer Führung durch die ehemalige Schnupftabakfabrik wieder. Wahnsinn, wie intensiv der Geruch nach Tabak in diesem Industriedenkmal immer noch war, aber jeder durfte tatsächlich eine Brise Menthol schnupfen und da war die Nase wieder frei :-). Am Dienstag ging es dann vormittags in den Kletterwald und trotz der Kälte hielten alle die drei Stunden tapfer durch. Außer unserer Gruppe war niemand angemeldet, so hatten wir die riesige Anlage ganz für uns und jeder konnte völlig stressfrei klettern, wie er wollte. Insgesamt sicherlich anstrengend, aber auch ein riesen Spaß! Nachmittags entspannten wir uns dann bei einer Schiffahrt zur Walhalla und die zahlreichen Treppen zur Ruhmeshalle liefen dann wieder wie im Flug. Toll, wer da alles zu sehen war. Manche Persönlichkeiten waren uns schon ein Begriff und andere werden wir im Unterricht sicherlich noch kennenlernen. Laut unserer Führerin haben wir allerdings schlechte Karten für eine Aufnahme, da die Plätze immer rarer werden. Nächte in einer Jugendherberge fallen gewöhnlich immer etwas kürzer aus, daher waren einige am Mittwochmorgen mit der Führung durch das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg zunächst recht überfordert. Unsere Führerin gestaltete das Thema ,, Entdeckungen und Erfindungen der frühen Neuzeit " aber so lebendig, dass wir doch einige Informationen mitnehmen konnten. Was die Seefahrer und Gelehrten damals alles geleistet haben, ist schon wirklich bewundernswert. Nach einer kurzen Shoppingtour durch Nürnberg begaben wir uns dann mit vielen neuen Eindrücken auf die Heimreise.

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