Es rundet sich der Jahreskreis einer bunt gemischten, munteren Zusammenarbeit zwischen unseren Schülern und den Senioren aus dem hiesigen Pflegeheim. Auch in diesem Jahr war es wieder erfrischend mit anzusehen, wie Jung und Alt ganz selbstverständlich miteinander bastelten, spielten oder sangen, wie sie sich neugierig, aber auch respektvoll begegneten, wie sie voneinander lernten. Die Therapieleiterin Frau Ursula Ackermann war dabei für uns immer eine äußerst aufgeschlossene Ansprechpartnerin.

Wie Weihnachten in der Kriegs- und Nachkriegszeit gefeiert wurde, das konnte man aus einer berührenden Geschichte über den russischen Kriegsgefangenen Sergej erfahren. Weihnachtswünsche gab es schon immer, aber die Geschenke unterschieden sich schon sehr im Vergleich zu heute. So wurde es auch in einem Gedicht über das Schenken erzählt. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten, was die Wünsche der Kinder früher und heute anbetrifft. Neben materiellen Dingen wünschen sich fast die Hälfte aller Kinder heute auch gute Freunde, Zeit mit der Familie, Geborgenheit und Frieden. Dabei denken sie sicher auch an die vielen Kinder in der Welt, für die Weihnachten keine friedliche und äußerst ungewisse Zeit ist.
Die Schüler sangen mit ihren Gastgebern vertraute Weihnachtslieder, aber sie gaben auch eine kleine Kostprobe aus ihrem Weihnachts-Singspiel in diesem Jahr zum Besten. „Da öffnen sich Türen“ ist der Titel in diesem Jahr. Es bleibt zu wünschen, dass sich Türen und Herzen weit öffnen für alle, die unsere Hilfe dringend brauchen.

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