Jetzt galt es den Container zu bestellen. Die eine Spedition verweigerte die Anlieferung eines Containers mit dem Grund, dass viel zu wenig Platz vor der Schule sei. Das war nun wirklich ein Schock. Glücklicherweise sah eine andere Spedition darin kein Problem.  Aber es kamen nur vage Aussagen zum Termin. Wir bekamen keine Zusage für unseren Wunschtermin  am 9. Mai. Egal, wir machten uns bereit alle Sachen aus dem Dachgeschoss in den Eingangsbereich zu bringen, damit wir auf jeden Fall schnell bereit wären zu beladen, denn dazu hatten wir nur 2 Stunden Zeit, wenn wir nicht zusätzliche Kosten in Kauf nehmen wollten; alles dann von ganz oben zu holen, würde auf jeden Fall zu lange dauern. So brachten am Freitag, dem 6.Mai verschiedene Klassen alles runter in den Eingangsbereich und stapelten es wunderbar geordnet unter Leitung von Herrn Altenburger. Nachmittags wurde jeder Karton noch vom Elternbeirat nummeriert, damit für den Zoll eine detaillierte Liste erstellt werden konnte. Unsere Schule sah aus wie eine gut geführte Lagerhalle.
Niemand äußerte sich negativ, als dann fünf Tage später immer noch alles so da stand;  im Gegenteil:  man betonte die verbesserte Raumakustik: „es hallt nicht mehr so!“ Die für ein zügiges Beladen des Containers so notwendige Ordnung der bereitgestellten Gaben wurde von allen – ausnahmslos- respektiert. Kein Kartonstapel wurde in den Pausen zu Fall und auch kein Plastiksack zum Platzen gebracht. Das gilt es wirklich zu erwähnen – jeder möge sich darüber freuen !!! Und ganz in diesem Sinne ging auch das Beladen des Containers vonstatten.
Denn   e n d l i c h   nach vielen Telefonaten (Spedition in München / Reederei in Hamburg / Pater Ghoneim in Wien )bekamen wir unseren ‚Containertermin‘ glücklicherweise doch noch vor den Pfingstferien eingeräumt: Donnerstag, den 12. April 2016 sollte also der Container um 8 Uhr vor der Schule stehen - das sagte man uns am Mittwoch um 16 Uhr. Na toll - wie sollte das funktionieren! Es funktionierte!!! Helfer kamen in der Früh gegen sechs Uhr, um wenigstens eine gewisse Zeit v o r der Arbeit zu helfen, andere kamen so früh es ging, Frau Reitmaier saß noch früher als sonst im Auto, Schüler packten unaufgefordert an, um vieles schon einmal vor das Schulgebäude zu tragen - griffbereit zum Einladen.
Und dann war er auf einmal da (vor der Zeit) – Nun  konnte es so richtig losgehen!

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