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Am 22. Februar 2017 besuchten wir, die Klasse 9 und Frau Reitmaier, die Dauerausstellung zum 1. Weltkrieg im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt. Mit unserem Führer hatten wir großes Glück. Voller Leidenschaft erklärte er uns die Ursachen und den Verlauf des Krieges und wusste zu vielen Exponaten ganz persönliche Hintergrundinformationen.

In seiner Familie kamen leider viele zwischen 1914 und 1918 ums Leben und sein großes Anliegen bestand darin, zu zeigen, wieviel Elend so ein Weltenbrand über die Menschen bringt und wie wichtig es ist, sich für den Frieden einzusetzen. Im Ersten Weltkrieg kamen völlig neue Waffen zum Einsatz und darunter auch das Maschinengewehr ,,0815". Im Jahre 1908 wurde es entwickelt und 1915 wurden Verbesserungen vorgenommen. Es war leider eine sehr effektive Waffe, in ihrer Bauweise aber äußerst schlicht. Auch aus dem 1. Weltkrieg stammt die Metapher ,,Drahtesel". Besonders aufgrund der englischen Seeblockade wurden im Deutschen Reich viele Lebensmittel und auch Alltagsmaterialien knapp - so auch Gummi. Deshalb waren auf den Fahrrädern weder Schlauch noch Mantel, sondern viele aneinandergereihte Drahtschlaufen. Beim Anblick dieser eigentümlichen Konstruktion konnte sich wohl kaum ein Schüler/in vorstellen, tatsächlich damit zu fahren. Die zwei Stunden Führung vergingen wie im Flug und manche Eindrücke werden uns sicherlich im Gedächtnis bleiben.

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